Künstliche Intelligenz – Teil 2

//Künstliche Intelligenz – Teil 2

Künstliche Intelligenz – Teil 2

Das Bottom-Up-Design & Top-Down-Design werden kombiniert

Hier wird im ersten Schritt nicht übergeordnet das ganze System betrachtet, sondern Programmbestandteile definiert. Oft werden bestimmte Funktionen sogar direkt geschrieben, um dann als Bestandteile zu einem komplexen Ganzen zusammengefügt zu werden. Der dabei verwendete Code muss aber mit allen anderen Bestandteilen kooperieren können. Um das gesamte Vorhaben – einen Organismus gleich – als komplexes System nicht aus den Augen zu verlieren, wird gleichzeitig auch die Top-down-Methode angewendet.

In Bamberg hat der Psychologe Dieter Dörner PSI einen Roboter entwickelt, dem sogar Emotionen einprogrammiert wurden, die er bei der Erledigung seiner Mission weiter entwickeln kann. COG, der Roboter des von Rodney Brooks, folgt dessen Theorie, dass sich ohne Körper keine Intelligenz entwickeln kann. Ausgestattet mit Händen, Augen und Ohren lernt COG in seiner menschlichen Umgebung das Händeschütteln und trommeln im Rhythmus von Rockmusik. Da er ein neuronales Netz hat, reagiert er ebenso auf Sprache und hat sich das Jonglieren selber beigebracht.

Kismet hingegen ( das arabische Wort für “Schicksal” ) ist ein Serviceroboter im Gesundheitsbereich, der z.B. als Gehilfe eingesetzt wird. Er lernt durch die Informationen seiner Benutzer und ahmt diese dann durch einen Ausdruck in seinem Gesicht nach.

All diese Maßnahmen laufen auf die Bemühungen hinaus, einen Roboter mit einem Bewusstsein auszustatten. Allerdings fehlt es hier im Bereich der Informatik an einer einheitlichen Definition, was aber für den Entwicklungsstand ganz natürlich ist.

Die tägliche Künstliche Intelligenz in unseren Händen

Denken wir nur an eine so bahnbrechende Errungenschaft wie Google, bei der eine Definition an sich immer auch durch die Benutzer neu definiert wird und nun den Status einer künstlichen Intelligenz erreicht hat, in dem die Suchmaschine die Semantik seiner Benutzer zur Bewertung von Webseiten einsetzt – also gelernt hat, mit den Augen eines Menschen etwas als “informativ”, “positiv” oder “negativ” bewertet zu erkennen.

Intelligente IoT-Applikationen – Innovation für entscheidende Marktvorteile

Gerade für Risikobewertungen im Geschäftsablauf oder der Vorhersehbarkeit von notwendigen Wartungsaufgaben benötigt eine intelligente Applikation für große und mittelständische Unternehmen die Fähigkeit, das vorhandenen Know How als Erkenntnisprozess zu verarbeiten und eben zu “lernen”.

Einfach ausgedrückt lernt also die Maschine, die verarbeiteten Daten zu einer Aktion in Echtzeit umzuwandeln.

Kennen Sie beispielsweise B2B-Apps, die bestimmte Aufgaben und Probleme von selber lösen? Dabei verwenden die Programmierer Anwendungen und Methoden, die es durch intelligente Verknüpfungen gestattet, dass dieses kleine Element in Ihrer Hand wissen kann, dass der Lagerbestand eines Artikels zur Neige geht und diesen Artikel selbstständig nachbestellt, bestenfalls mit der nötigen Nachbestellung anderer Artikel kombiniert, um Kosten zu sparen, die Temperatur und Lichtverhältnisse im Lagerraum reguliert und bei bestimmten Auffälligkeiten Signale an Sie als Nutzer weitergibt.

HIER geht’s zum Teil 1 unserer Beiträge über Künstliche Intelligenz

2017-08-07T16:33:07+00:00

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